Am Mittwoch, dem 23. September, kurz nach dem Weltkindertag, sind freiwillige Mitarbeiter von UNICEF zu uns in die vierten Klassen der Willi-Graf-Schule gekommen.
Die Mitarbeiter hatten morgens verschiedene Stationen aufgebaut, währenddessen haben wir uns die aufgehängten Plakate zu den Kinderrechten im Eingangsbereich der Schule durchgelesen. Mich hat es schockiert, dass so viele Kinder als Soldaten benutzt werden und wie schlimm es vielen von ihnen ergeht.
Unsere erste Station war in der Turnhalle, dort ging es um das Recht auf Bildung. Die Mitarbeiterin hat uns Rechenaufgaben gestellt und wir durften die Anzahl des Ergebnisses durch Reifen hüpfen und sollten von dort aus dann probieren einen Ring über ein Hütchen zu werfen. Das hat Spaß gemacht und war aber auch sehr schwierig.
Bei der zweiten Station, die auch in der Turnhalle war, ging es um das Recht auf Gleichheit. Wir sollten einen Ball in eine Kiste werfen und dabei immer darauf achten, dass sich die Jungs mit den Mädchen abwechseln.
Die dritte Station war in unserem Klassenraum, und dort ging es um das Recht auf Freizeit und Spaß. Die Mitarbeiterin hat uns erklärt, was UNICEF bedeutet: United Nation International Children Emergency Fund. Darauf durften wir einen bunten Fingerabdruck auf eine Leinwand machen. Auf der Leinwand war schon ein blaues Herz gemalt und sie steht jetzt im Eingangsbereich der Schule. Jeder hatte auch ein blaues Armband und ein blaues Tattoo gekriegt auf dem Stand in weiß: du gehörst dazu.
Bei der vierten Station ging es um das Recht auf eine saubere Umwelt. Der Mitarbeiter dort hat ein bisschen mit uns geredet und dann hat er uns drei Wassergläser gezeigt: eins mit klarem Wasser, eins mit Spülwasser und eins mit Dreckwasser. Er hat uns gefragt, ob wir das letzte trinken würden und alle haben „Nein!“ gesagt. Dann hat er uns aber erklärt, dass vielen Kindern nichts anderes übrig bleibt, als das zu trinken, da sie nicht genug sauberes Trinkwasser haben und es immer noch besser ist als auszutrocknen. Anschließend hat der Mitarbeiter uns noch ein kleines Planschbecken gezeigt, wo viel Plastikmüll drin schwamm. Dadurch haben wir verstanden weniger Plastikmüll zu verbrauchen.
Bei der fünften und letzten Station ging es um das Recht auf Schutz vor Ausbeutung, d.h., dass Kinder nicht arbeiten dürfen. Ich fand die Station cool, weil wir ausprobieren durften, wie es sich anfühlen würde, wenn man Wasser auf dem Rücken trägt, was viele Kinder in den ärmeren Regionen machen müssen.
Zum Abschluss durften wir noch Fragen stellen und klären.
Abhiram 4b
















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