Der Besuch der Koalaklasse bei der Kläranlage


Erstmal sind wir etwa 2 km zur Kläranlage am Rhein entlang gegangen. Zwei Männer hatten uns dort empfangen, einer hieß Robin der andere Niklas. Zuerst waren wir bei der großen Pumpe, die das Abwasser in die ersten Becken pumpt. Man nennt sie auch Schnecke, da sie sich dreht und gekringelt ist.
Danach sind wir zum Rechen- und Sandfang gegangen. Dort konnten wir sehen, dass alles was größer als 3 mm ist aufgefangen wird. Wir konnten uns auch die Container angucken in denen Der Sand und Schlamm und eben der ganze Müll der auch leider im Abwasser landet, wie z.B Feuchttücher, gesammelt wird. Lkw-Fahrer holen die Container regelmäßig ab und entsorgen sie.
Danach sind wir zum Vorklärbecken gegangen, das 12 m tief ist und da wird das Wasser ganz leicht bewegt damit sich der Schlamm unten am Boden absetzt, da er schwerer ist. Es gab an der Kläranlage vier solcher Becken, wobei zwei im Moment renoviert werden.
Danach sind wir zu den riesigen Faulbehältern gegangen. Eigentlich haben wir uns nur umgedreht. Wir konnten sie uns leider nur von außen angucken , denn da dort Gas entsteht, wäre es zu gefährlich für uns gewesen, es uns genauer anzugucken. Draußen an den Faulbehältern war ein großes Messgerät, was zeigt wie viel Gas sich gebildet hat. Wenn zu viel Gas entstehen würde, muss es in der Verbrennung verbrannt werden. Das Gas entsteht durch das Faulen des Schlamms im Abwasser. Der Schlamm wird dorthin gepumpt.
Nun sind wir zu den tropfkörpern gegangen. Da ist es auch so dass der Schlamm unten bleibt und das Wasser oben. Anschließend sind wir weiter gegangen Zum Belebungsbecken. Dort war es so dass auf einer Seite ein bisschen Schaum war und auf der anderen nicht. Wenn man dort hineinfällt, kann man nicht hoch schwimmen, weil man direkt nach unten gezogen wird. Dort werden Bakterien ins Wasser gesetzt zum reinigen. Die Männer haben mit einem Becher auch eine Probe genommen und uns gezeigt wie es blubbert und der Schaum entsteht. Das passiert durch den Sauerstoff der ins Wasser kommt. Es war aufregend, denn wir sind über die Becken auf einem Gitter drüber gegangen.
Als vorletztes sind wir zum Nachklärbecken gegangen. Da gab es wieder vier Becken. Auf jedem Becken war eine Maschine drauf, die sich sehr langsam gedreht hat. Dort haben die Männer uns wieder eine Probe vom Wasser gezeigt. Wir konnten sehen, dass das Wasser schon richtig sauber aussah. Hier stank es auch nicht mehr so!
Die letzte Station bei der Abwasserreinigung ist der Auslauf. Wir haben gesehen, wo das Wasser wieder in den Rhein zurückläuft. Der Schlamm aus den Faulbehältern wurde auch getrocknet und früher durch richtige Pressen gepresst. Diese Platten haben wir uns auch noch angeguckt. Sie waren in einem Raum. Das wird heute nicht mehr so gemacht dass man den Schlamm mit einem scharfen Messer von den Platten abkratzen muss.
Dann war unsere Führung auch zu Ende und wir mussten uns die Hände waschen und desinfizieren.
Es war zwar fast die ganze Zeit sehr stinkig aber trotzdem interessant und schön!

Geschrieben von Abhiram+Fr. Boylan