Mit dem Musical „Das magische Buch“ haben die Schülerinnen und Schüler der Willi-Graf-Schule ein beeindruckendes Bühnenprojekt auf die Beine gestellt. In der Kulturfabrik Koblenz präsentierten über 300 Kinder die fantasievolle Geschichte eines geheimnisvollen Buches, das die Werte Freundschaft, Zusammenhalt und gegenseitige Unterstützung in den Mittelpunkt stellt.
Das Musical war dabei weit mehr als eine Reihe von Aufführungen: Es war ein echtes Gemeinschaftsprojekt der gesamten Schulgemeinschaft. Auf der Bühne standen zwar die über 300 Schülerinnen und Schüler im Mittelpunkt, doch hinter den Kulissen wirkten zahlreiche weitere Menschen mit, ohne deren Einsatz dieses Projekt nicht möglich gewesen wäre.
Den Aufführungen gingen viele Monate intensiver Vorbereitung voraus. In den Klassen wurden Lieder einstudiert, Texte geübt, Tänze vorbereitet und Szenen erarbeitet. Gleichzeitig entstand im Hintergrund Schritt für Schritt die gesamte Welt des Musicals: Requisiten wurden zusammengetragen und von Lehrkräften oder Gruppen im Ganztagsbereich angefertigt, Kostüme organisiert, Dekorationen gestaltet und das digitale Bühnenbild vorbereitet. Mithilfe von Projektionen wurde die Bühne immer wieder in unterschiedliche fantasievolle Schauplätze verwandelt.
Auch die Organisation rund um die Aufführungen stellte eine große Herausforderung dar. Die Lehrkräfte begleiteten zum Beispiel die Kinder immer wieder zu den logistisch aufwendig und eng getakteten Proben zur Kufa und schließlich auf dem gesamten Weg bis zur Aufführung. Hinzu kamen die zahlreichen Aufgaben hinter und neben der Bühne: Auf-, Um- und Abbau, das Öffnen und Schließen des Vorhangs, die Betreuung der Gruppen, die Koordination der Proben und Einsätze sowie die gesamte Logistik. Jede Klasse musste zur richtigen Zeit am richtigen Ort sein, damit sich auf der Bühne ein reibungsloses Gesamtbild ergeben konnte. Viele helfende Hände sorgten dafür, dass trotz der Größe des Projekts alles ineinandergreifen konnte.
Mit großem Engagement und viel Kreativität trugen so Kinder, Lehrkräfte, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Ganztags, Eltern und weitere Helferinnen und Helfer gemeinsam zum Gelingen des Musicals bei. Dabei zeigten alle Beteiligten nicht nur musikalisches, schauspielerisches und organisatorisches Talent, sondern vor allem Teamgeist, Verantwortungsbewusstsein und Durchhaltevermögen.
Der Einsatz aller Beteiligten wurde mit großem Erfolg belohnt: In vier öffentlichen Aufführungen sowie zwei Vorstellungen für die Kitas und Schulen der Umgebung begeisterten die jungen Darstellerinnen und Darsteller ihr Publikum. Rund 1.300 Besucherinnen und Besucher erlebten ein abwechslungsreiches und mitreißendes Musical, das für viele unvergessliche Momente sorgte.
Besonders stolz sind wir darauf, dass viele Kinder bei diesem Projekt ihren ersten Auftritt vor einem großen Publikum meisterten. Mit viel Mut, Freude und Können standen sie auf der Bühne und machten jede Vorstellung zu etwas Besonderem. Gleichzeitig konnten alle Beteiligten erleben, wie viel entstehen kann, wenn eine ganze Schulgemeinschaft gemeinsam an einem Ziel arbeitet.
Ein besonderer Erfolg kam am Ende noch hinzu: Durch die Spenden im Rahmen des Musicals kamen 5.000 Euro für den Schulbau des Projekts von Herrn Brill in Verbindung mit Fly & Help zusammen. Damit verbindet das Musical nicht nur schöne Erinnerungen, sondern leistet auch einen konkreten Beitrag für ein Bildungsprojekt.
Ein herzlicher Dank gilt daher allen Schülerinnen und Schülern, den Lehrkräften, den Kolleginnen und Kollegen aus dem Ganztag, den unterstützenden Eltern sowie allen Helferinnen und Helfern, die mit Zeit, Ideen, Geduld und großem Engagement zum Gelingen dieses Projekts beigetragen haben. Ob auf der Bühne, im Klassenraum, hinter den Kulissen oder bei der Organisation – jede einzelne Unterstützung war ein wichtiger Teil des Ganzen.
Das Musical „Das magische Buch“ hat einmal mehr gezeigt, was durch gemeinsames Engagement, Kreativität und Zusammenhalt möglich ist. Es war ein Projekt, das die gesamte Schulgemeinschaft miteinander verbunden hat – und damit die Botschaft des Musicals selbst auf besondere Weise lebendig werden ließ.































