Am 23.1.2026 fand unser jährlicher Willi-Graf-Tag statt. Wie in den letzten Jahren zur Tradition geworden, traf sich die gesamte Schulgemeinschaft am Morgen in der Turnhalle, um dem Namensgeber unserer Schule zu gedenken und etwas über sein Leben und Wirken zu erfahren.


Während Stufe 1 und 2 sich in ihre Klassenräume zurückzogen und sich dort kindgerecht mit den Themen „Frieden“, „Helfen“, „Weiße Rose“ und „Füreinander da sein“ in Form von Geschichten, Spielen, Theatersequenzen, Lernvideos und/oder dem Basteln von Friedenstauben beschäftigten, vertieften die Kinder der Stufen 3 und 4 ihr Wissen jeweils in drei unterschiedlichen Workshops zu den Themen Willi Graf, NS-Zeit und Frieden. Diese wurden von Lehrerinnen der Stufe 4 mit ihren Schülerinnen und Schülern vorbereitet und mit einigen von ihnen angeleitet.
Folgende liebevoll gestalteten Workshops waren im Angebot: Gedenktafel von Willi Graf im Foyer, Anne Frank, Zeitleiste Willy Graf, Bilderbuch Holocaust, Stolpersteine, Friedenslied, Friedenstheater, Mutcollagen, Friedenssymbole, Kooperationsspiele, Friedenssteine bemalen, Ausgrenzung verstehen, Papa Weidt (Buch).
Anna Tisch und Saba Usman (4d) leiteten zum Beispiel den Workshop „Engel der Kulturen“.
Gemeinsam haben sie mit den Kindern die Symbole der drei Weltreligionen in dem Kreis entdeckt und besprochen, dass der im Kreis entstehende Engel ein Friedenssymbol darstellt. Menschen können miteinander in Frieden leben, unabhängig davon was sie glauben. Das war das, was in diesem Workshop dargestellt werden sollte. Die Kinder haben im Anschluss an die Bildbetrachtung einen eigenen Engel gestaltet.







Im Workshop „Stolpersteine“ lernten die Kinder die Bedeutung der Stolpersteine, die weltweit und so auch in Koblenz zur Erinnerung an die Opfer des Nationalsozialismus vor deren letztem Zuhause in die Gehwege eingelassen wurden, kennen und gestalteten eigene Stolpersteine.


Im Workshop „Theater“ wurde den Teilnehmenden ein Stück über Willi Graf und seinen Mut dargeboten.

Im Workshop „Mutmachcollagen“ reflektierten die Kinder eigene Erfahrungen, die ihnen selbst schon einmal Mut abverlangten und fertigten dazu Collagen.

Workshop zu Anne Frank
„In einem Film und anhand von Bildern und kurzen Texte haben wir etwas über das Leben von Anne Frank erfahren, besonders über die Zeit, die sie mit ihrer Familie in Gefangenschaft verbrachte.
Das Tagebuch von Anne hat ihr in der schweren Zeit geholfen, alles besser zu ertragen.
Wir konnten zum Abschluss selbst ein kleines Mini-Tagebuch gestalten, das uns ein Begleiter im Leben sein kann, dem wir unsere Gedanken, Sorgen und Ängste mitteilen können.“


Final traf sich wieder die gesamte Schulgemeinschaft in der Turnhalle. Dort wurde gemeinsam ein neu erlerntes Friedenslied gesungen, aus den Projekten erzählt und Ergebnisse präsentiert.


